
Eines Tages besuchte ein vertrauter Gast die Mellow Kitchen.
Es war der Älteste, das Oberhaupt des Puppensterns. Noch bevor er sich gesetzt hatte, fragte Maple ihn. Nach Muffins Geschichte, und ob sich das Schicksal, dem die Puppe ihrer Mutter gefolgt war, auch bei Muffin wiederholen würde.
Der Älteste schwieg eine Weile. Dann öffnete er langsam den Mund.
Dass die Puppe deiner Mutter verschwand, war der Wille der Sterne. Aber für dich gibt es vielleicht eine andere Möglichkeit.
Der Älteste hatte die ganze Zeit über alte Schriften durchgesehen.
Für das Ende von Muffins Bestimmung gab es nur eine einzige Bedingung. Den Moment, in dem Maple ganz allein stehen konnte. Die Hypothese, die der Älteste gefunden hatte, sollte genau das umkehren.
Wenn der Zustand, in dem Maple Muffin braucht, für immer bestehen bliebe, wäre die Bedingung für das Verschwinden gar nicht erst erfüllt.
Es war eine Möglichkeit. Keine Gewissheit. Aber doch etwas anderes, als gar nichts zu haben.
Und dann brachte der Älteste noch etwas zur Sprache.
Über das Dorf werde bald eine Krise hereinbrechen, sagte er. Das Signal, das die Erde mit dem Puppenstern verband, war durch Überlastung zerbrochen. Die Glücksenergie, die zum Puppenstern geflossen war, fand kein Ziel mehr und zerstreute sich, sodass die Puppen das Fundament ihrer Existenz verloren und langsam durchsichtig wurden.
Den Menschen auf der Erde erging es nicht anders. Da ihnen die Quelle ihres Kinderherzens genommen war, verloren die Bewohner des Dorfes, einer nach dem anderen, allen Lebensmut.
Während der Älteste sich den Kopf zerbrach, fand er einen Hinweis.
Das Dream Food, das Maple und Muffin gemeinsam zubereitet hatten. Wer davon aß, erinnerte sich an die vergessenen Momente mit seiner Puppe und fand neue Lebenskraft.
Vielleicht ist die Lösung dieses Problems zugleich der Weg, Muffin zu retten.
Maple lauschte den Worten des Ältesten still.
Nichts war gewiss. Aber zum ersten Mal war der Gedanke verschwunden, gar nichts tun zu können.


